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Hypnose Blog |
Viele Leute, die das erste Mal zur Massage gegangen sind,haben eine intensive Erfahrung gemacht: sie haben indirekt erfahren, dass sie eigentlich wenig Bewusstsein bezüglich ihrer Kehrseite haben, wenig bis sehr wenig Körperbewusstsein in ihrem Rücken. Durch die Massage bezw. wiederholte Massage, erweitert und festigt sich ein umfangreicheres, vollständigeres Körper- und Selbstbewusstsein. Dies gilt natürlich auch für Zärtlichkeiten zwischen den Menschen. Fehlt einem Menschen über lange Distanz die freundliche, sanfte, liebevolle Berührung, oder kommt ihm vielleicht sogar ganz abhanden, weil er sie einfach vergisst, kann ihm Etwas fehlen und dennoch kann er es nicht benennen. Vielleicht sollte man in seinem Lebenskreis irgendwie einen "Tag der liebevollen Berührung" feste einplanen? Das baut also nicht nur Verspannungen ab, sondern macht uns vollständiger und wehrhafter.
In einem Kiosk mit Rauchwaren, Zeitschriften,Videos und Lottoannahme hatte sich eine kleine "Schlange" aus 6 Personen gebildet.Hinter dem Tresen stand " eine Neue", eine sympathische, sehr freundliche, junge Frau. Man merkte gleich, dass sie ihre Arbeit gut beherrschte und sie war ein wenig redselig dabei. Und es war 15 Minuten vor Abgabeschluss vom Lotto! Und sie hatte das Glück, das ihr jemand zuhörte! Und deshalb kam sie beim Reden plötzlich so in Schwung, dass sie die Arbeit vergaß :"Ich bin ja so glücklich über diese schöne, leichte Arbeit und all die freundlichen Leute hier" sagte sie und weiter:"Das könnte ich mein ganzes Leben machen, das bringt mich richtig in Schwung..."! Darauf beugte sich der letzte Mann in der Schlange seitlich vor und rief von hinten:" Und warum dauert das dann so lange?"
Ich reagiere auf ALLE Anforderungen mit wohliger Gelassenheit und vitaler Flexibilität.
Pawlow hatte seinerzeit weltweites Aufsehen erregt mit seiner Verhaltens-Konditionierung. Frage: wurde damit, also mit den Erkenntnissen, inzwischen ernsthaft und für unser aller Fortschritt weitergeforscht? Ehrlich gesagt,bin ich nicht ganz informiert, aber DIE ganz grosse Sache scheint es mir nicht zu sein in der Forschung, oder es läuft da Vieles eher unterschwellig (?). Jedenfalls hatte ich in den vergangenen Tagen einen Bericht über die schreck- liche Ausweitung und den Missbrauch von "K.O.-Tropfen" gesehen und die damit verbundene, allgemeine Hilflosigkeit. Das da brutal Gesetzeslücken ausgenutzt werden, wird unserer Legislative zwar laaaangsam bewusst, aber was soll oder kann man für potentielle Opfer tun? Natürlich ist die Aufklärung immer der erste Schritt, das Wachrütteln. Mein Gedanke dazu ist, ob man über eine Konditionierung, im Rahmen der Prävention, nicht eine (Teil-) Jmmunisierung etablieren könnte? Bezüglich Alkohol hatte ich einmal gelesen, dass durch Konditionierung die Trunkenheit ausgeschlossen werden konnte.
Kann es sein, dass einige Hypnotiseure / -innen selbst von der Hypnose so fasziniert sind, dass man davon sprechen könnte, dass es sich um hypnotisierte Hypnotiseure handelt? Hypnose ist zwar ein erstaunliches und beinahe unbegrenzt vielseitiges Hilfsmittel, d.h. Wekzeug,aber es ist und bleibt ein Werkzeug! Wenn ich, beispielsweise als Handwerker, ein Werkzeug auf die eine oder andere Art einsetze, ist mir doch eigentlich das Ergebnis wichtig und nicht so sehr das Werkzeug oder gar mein Immage. Ich glaube, das die Hypnose noch viel hilfreicher eingesetzt werden könnte, wenn die Aufmerk- samkeit bei der Anwendung stärker auf das Ziel gerichtet werden würde. Man hätte quasi einen freieren Blick und könnte doch noch viele andere und neue Anwendungen erarbeiten.
Paul war immer aktiv gewesen, sein ganzes Leben lang. Und er hatte bisher immer alles selber regeln können. Nur, in den letzten Jahren, nach all den schweren Arbeitszeiten und all den Sorgen ums Durchkommen, um die Familie und seine vier Kinder,spürte er doch die Last des Alters kommen. Und, obwohl er erst gerade 60 geworden war, überfiel ihn doch immer häufiger Panik bei dem Gedanken, was da wohl auf ihn zukommen könnte. Er schlief immer schlechter und kämpfte ständig gegen Depression oder Wut und manchmal erwischte er sich dabei, dass er ab und zu vor sich hin- knurrte, dass es wohl besser sei, wenn er bald sterben würde. Er wusste einfach nichts mehr mit sich anzufangen, weil alles nur Last war und er doch so schwerfällig war, so ganz anders, wie früher! Sein Rheuma, das Übergewicht, die Durchblutungsprobleme und der Bluthochdruck waren ihm einfach sehr lästig und das bekamen die Anderen, die gerade in der Nähe waren, auch oft zu spüren. Deshalb hatten sich drei seiner Kinder inzwischen verabschiedet und waren ausgezogen. Seine Frau war meistens still und mehr oder weniger unbeteiligt, streiten konnte er mit ihr schon lange nicht mehr. Und so blieb nur noch sein Jüngster übrig, der einundzwanzigjährige Michael. "Irgendwie", dachte Paul manchmal heimlich," erinnert er mich an mich, als es mir noch gut ging". Aber das kam nur selten vor und meistens verdeckte seine Unzufriedenheit solche Gedanken vollständig. Eines Tages schaukelte sich die gereizte Stimmung zwischen ihm und Michael immer höher und irgendwann war es Michael einfach zu viel: mit Tränen in den Augen und mit schwerem Atem sagte er ihm das Folgende:" Papa! Ich wollte es Dir eigentlich nie sagen, aber Du lässt mir keine andere Wahl, weil es mit Dir einfach nicht auszuhalten ist- älter werden, unbeweglicher sein, nicht mehr so zu können, wie früher- das ist doch der Lauf der Dinge! Das ist doch alles ganz natürlich und niemand, niemand macht Dir irgendeinen Vorwurf deshalb! Verstehst Du? Du hast dich verändert und mit Deiner Veränderung haben sich auch Deine Aufgaben verändert! Weil Du die alten Aufgaben nicht ewig ausführen kannst! Aber, dass heißt doch nicht, dass Du wertlos bist! Tue aber in Gottes Namen das, was Du tuen kannst! Wenn Du also meinst, dass Du zu garnichts mehr taugst, dann sorge doch wenigstens immer wieder für GUTE Stimmung, mach den anderen Mut und versperre ihnen nicht noch den Weg! Sorge einfach dafür, dass man gerne hier ist und nimm es, wie es ist. Ich hab mal gelesen, dass jedes Alter seine Probleme hat, aber ganz sicher auch seine guten Seiten! Mach Dich auf die Suche danach und vergesse endlich Deine verdammte Unzufriedenheit!"- Danach ging Michael zu Freunden und kam erst am nächsten Nachmittag wieder nach Hause. Und er staunte nicht schlecht, als Paul sich nicht nur entschuldigte, sondern sich sogar bedankte für die "Strafpredigt". Ab da merkten alle Beteiligten, dass sich Paul jeden Tag bemühte, sein Leben besser in den Griff zu bekommen und zu tun, was er tun konnte.
Wie jeder weiß,leben wir in einer dualen Welt und es gibt Gegensätze, wie gut/schlecht, schwarz/weis, groß/klein usw..Wenn wir bewusster leben wollen und z.B. mehr Freiheit und Selbstbestimmung in unser Leben bringen wollen, sollte der erste Schritt der sein, uns selber Klarheit darüber zu verschaf- fen, welcher Seite dieser Dualität wir mehr oder öfter unsere Aufmerksamkeit widmen. Denken wir meistens an die verschiedensten Gefahren, die uns bedrohen oder bedrohen könnten? Oder sehen wir schon ganz automatisch in Allem immer das Gute, Sinnvolle? Der Unterschied ist manchmal kaum wahrnehmbar, aber die Folgen oft um so deutlicher! Nimmt man etwa das berühmte, halb gefüllte Glas Wasser, ist es für einen Durstigen schon ein anderes Gefühl zu wissen: "Ich habe noch ein halbes Glas voll!" als wenn er sagt:"Ich habe ein Wasserglas, das ist (schon) halb leer". Jemand, der überwiegend in Sorge lebt, alles Schlimme beobachtet, um gegebenenfalls rasch geeignete Gegenmaßnahmen einleiten zu können, hat zwangsläufig nicht nur eine Angst-Chemie in seinem Körper, die alles niederdrücken kann, sondern auch ein Gesamtleben aus der Defensive heraus! Dieser Mensch verbraucht immer mehr Energie, um die ständig bedrohlicher werdenden Untergangs-Befürchtungen parieren zu können.Der Kollaps ist vorprogram- miert.                              Hier stimmt die Ausrichtung nicht, sie ist negativ, lebensfeindlich, unnatürlich, selbstzerstörerisch, isolierend usw..Was ist also eine positivere, lebensbejahende, natürliche, aufbauende, offene, kommunikative usw. Ausrichtung? Wir müssen zwar das Hier und Jetzt klar wahrnehmen, aber auch wissen, dass dieses nur der Ausgangspunkt für unsere weitere Entwicklung darstellt, für die weiteren Bewegungen unseres Lebens! Und deshalb sollten wir uns viel öfter Gedanken machen, wie wir unsere nahe und fernere Zukunft wollen, statt uns in Abwehrkämpfen täglich zu verlieren. SO werden wir unserer Fähigkeiten besser gerecht, erleben mehr Freiheit und Selbstbestimmung und sind bald aus der Defensive raus. Denn so können wir unser Leben nach und nach gestalten, glücklicher und gesünder leben und mehr erreichen. Nur eine Übungssache, also, wenn auch eine, die Geduld erfordert.Â
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