| Blog | Publikation | Angebote | Kontakt / Buchung |
Hypnose Blog |
Wie von mir schon hier und da angedeutet, nehme ich an, dass die spontane Alltagstrance von der Natur aus guten Gründen eingerichtet wurde. Allerdings ist sie schwer zu fassen, denn sie tritt meist unvorhergesehen auf und ist oft von kürzerer, doch unterschiedlicher Dauer. Dabei können die Inhalte völlig zufällig, also beliebig sein. Lediglich das äußere Erscheinungsbild von in Alltagstrance befindlichen Menschen ähnelt sich: da verharren die Betroffenen plötzlich in irgendeiner, meist entspannten Haltung, die Augenlider bewegen sich kaum, die Augen sind in weite Ferne gerichtet, also defokussiert, die Gesichtszüge sind entspannt und glatt und die Atmung geht meist langsam und tief.
Dieser Zustand ist kein Zeichen von Schlafmangel, sondern ein Zeichen von dem Bedürfnis, wenigstens einmal einen Moment lang ganz "abschalten" zu können. Da dieses Bedürfnis zwar da ist, aber noch nicht derart dringend ist, dass es mit Nachdruck auch bewusst würde, bleibt es unerkannt und folglich unbewusst. Und, obwohl man diesen Umstand gerne ehr als Bagatelle abtun möchte, ist es unserem Unbewussten doch wichtig genug, da in Kürze Abhilfe schaffen zu wollen!
Die eigentlichen Gründe kann ich nur vermuten: Vielleicht können sich unsere Sinne nach so einer kurzen Auszeit wieder besser auf die äußeren Gegebenheiten einstellen oder irgendwelchen zu hohen oder zu niedrigen Potentialen soll dadurch die Spitze genommen werden. Es muss aber eine Art innerer Selbstschutz sein, der dann am besten funktioniert, wenn er von einem "minimal-energetischen Körperzustand", wie ich es nennen möchte, begleitet wird. Vermutlich können dann Körper, Geist und Seele besser miteinander in Beziehung und Ausgleich treten?
Wenn ich Menschen in meiner Umgebung auf dieses Thema angesprochen habe, schien ihnen dieses Geschehen nicht erwähnenswert. Meine Beobachtungen kommen jedoch zu dem Ergebnis, dass Alltagstrance viel häufiger passiert, als allgemein angenommen wird.
Nachdem von ihr keine Einwände meinerseits bemerkt wurden, bewegte sich die Mücke an ihrem Platz ein wenig hin und her, als suche sie eine geeignete Stelle für ihr Vorhaben. Dann endlich beugte sie sich mit ihrem Oberkörper nach unten und setzte zum Stich an. Instinktiv hatte ich aber genau in diesem Moment meine andere Hand in Position gebracht und den Blutsauger einfach weggeschnippt.
Das Bewusstsein ist nach allen Seiten hin begrenzt und stellt in seiner Art u.A. einen logisch-rationalen Filter dar, welcher mit einer begrenzten Geschwindigkeit und Genauigkeit arbeitet. Das Bewusstsein entsteht m.E. dadurch, dass dem ICH ein "Spiegel“ vorgehalten wird und ständig eine innere Stimme bestätigt, was gerade im Moment passiert. Letzteres ist als „Innerer Dialog“ bekannt. Nebenbei gesagt kann dieser Innere Dialog auch Informationen aller unserer Sinne transportieren. Ferner halte ich es für dynamisch und flexibel. Gleichzeitig bilden diese Vorgänge einen „Schutzwall“ gegen das Unbewusste, gewissermaßen bei ständiger Erneuerung dieser Grenze, um besser über sich selbst klar zu werden. Seine Methode der logisch-rationalen Organisation und Beurteilung stellt auch eine Form von Selbsterhaltung und Abgrenzung gegenüber dem Intuitiv-Unbegrenzten des Unbewussten dar. Der Innere Dialog ist ebenfalls dynamisch und flexibel und kann durch äußere Geschehen ersetzt werden, d.h. anderes kann an seine Stelle treten und Wirkungen auslösen. Genau dies scheint im Falle der Hypnose zu passieren. Der Umstand, dass Sympathie, Vertrauen, Freundlichkeit, ja sogar Schmeicheleien gut dabei ankommen, zeigt allerdings, weil es sich hier um Gefühls ansprechende Vorgänge handelt, dass dabei das Unbewusste anvisiert wird. Darin sehe ich einen Beweis, dass der innere Dialog vom Unbewussten bereitgestellt wird!
Gut geschriebene Bücher, etwa Romane, Reiseberichte oder auch Gedichte, können Millionenauflagen erreichen. Und dass, obwohl wir im Informationszeitalter und in einer Zeit der nie gekannten elektronischen Informationsübermittlung leben. WieMeines Erachtens haben Bücher ein paar Vorteile, die kein anderes Medium hat: Nicht umsonst sagt man: “Papier ist geduldig“ - soll heißen, man kann ein Buch z.B. bequem überall mit hinnehmen, kann es jederzeit zu lesen beginnen oder aufhören, kann Bemerkungen rein schreiben, und zwar da, wo sie hingehören, kann (ganz übel!) Seiten rausreißen, ist nicht auf Strom angewiesen, sodass heimliches Lesen verbotener Texte wirklich eher heimlich passieren kann und die Informationsaufnahme ist nicht an Sendezeiten, Sender o.ä. gebunden. Das Wichtigste aber ist, wie mir scheint, dass Bücher dazu einladen, immer wieder mal reinzuschauen, „vorbei zusehen“ wie bei einem guten Freund.
Dadurch, und nur dadurch, können sich die Inhalte entfalten und zur Wirkung kommen! Und das bedeutet, man kann sich bis in die letzten Winkel des Buches hineinbegeben, es genussvoll er-leben und durch-leben und fürs Leben bereichert das Buch eines Tages weglegen. Auf diese Art, möchte ich behaupten, wirkt kein anderes Informationsmedium, auch kein Film, denn dazu müsste man ihn anhalten und in jeder beliebigen Szene ausleben können. Aber vielleicht kommt dass ja noch durch holografische Filme (wenn das überhaupt möglich ist)?
Gute Bücher sind ganz sicher gelesene Hypnose, die einen jederzeit nach Wunsch aus dem (tristen?) Alltag in eine andere, konkret ausgestaltete Welt hineinbringt. Diese andere Welt findet im Leser statt, nicht vor dem Leser, wie beim Film und Fernsehen.
Ist es Ihnen auch schon so gegangen? Welches Buch ließ Sie eine andere Welt entdecken?
Jeder Mensch lebt in seiner Realität, also gibt es so viele Realitäten, wie es Menschen gibt. Und Menschen leben auch immer wieder in hypnotischen Welten, sodass auch hypnotische Wirklichkeiten Realität sein können - wie die Hypnose an sich beweist.
Ich bin jedes Mal überrascht, wie wertvoll doch ein Gespräch sein kann. So war ich gestern, am 11.06.07, in eben ein solches Gespräch mit meiner Tochter Anna (19) vertieft. Sie stand mir häufig bei Problemfragen und Hypnose-Sitzungen hilfreich zur Seite, so hat auch sie einen guten Wissensstand, was Hypnose und Trance angeht.
Wie am vergangenen Freitag (08.06.07) auf diepresse.com gemeldet wurde, soll am Abend zuvor eine Kioskbesitzerin von einer Frau mit Kind hypnotisiert und anschließend beraubt worden sein. Der Artikel kann hier nachgelesen werden.
Der Fall ist interessant und ziemlich ungewöhnlich:
Sicherlich wirkte die äußere Situation so harmlos, dass die Betroffene weder an Hypnose dachte, noch an einen Raubüberfall. Das Opfer ließ sich auf ein gewöhnliches Gespräch ein und bemerkte natürlich nicht die suggestiven Elemente in den Worten. Damit die hypnotische Wirkung voll zum Tragen kommen konnte, mag das Gespräch sicher länger verlaufen sein. Ob am Ende tatsächlich noch ein grüner Faden mit geheimnisvollen Knoten nötig war, oder ob das nicht bereits eine positive Halluzination war, kann ich nur vermuten.
Gerade eben stand ich noch in der Warteschlange der Poststelle, vor mir eine junge Frau mit etwa vierjähriger Tochter. Das Kind ist nach einiger Zeit unruhig und quengelig. Die Mutter ermahnt es zweimal leicht gereizt mit den Worten: „Hör auf!“
Das Kind hörte jedoch nicht mit dem Quengeln auf, daraufhin schnappt sich die Mutter entnervt ihr Kind, hebt es ganz nah an ihr Gesicht und sagt dem Kind mit drohendem Unterton: „Hör genau zu! Mama wird immer größer und stärker sein wie du! Hast du verstanden?! Mama wird immer größer und stärker sein wie du! Und jetzt ist Ruhe!“
Dann stellte die junge Frau das Kind wieder auf die Erde – wobei das Kind eine ganze Zeit lang wie gelähmt und stumm einfach nur dastand.
Hypnose und Selbsthypnose werden fast ausschließlich als einzelne Gebiete angeboten oder praktiziert. Dabei gibt es so viele Möglichkeiten, Hypnose mit anderen Gebieten nutzbringend zu verbinden! Eine dieser interessanten Verbindungen bildet meine Forschungsarbeit der HME. Ich habe ein System gefunden, mit dem es möglich ist, Massagetechnik effektiv mit Hypnose zu verflechten, sodass eine größere Heilwirkung der Massage und lang anhaltende Entspannung erzielt wird. Ich nenne es die Hypnotische Massage-Erweiterung (HME).
Bei Interesse darf ich Sie auf die Leseprobe im Specials-Bereich aufmerksam machen, unter der Kategorie "Hypnose und Massage ". Wenn Sie die gesamte Textversion gerne für sich selber zum Lesen möchten, so können Sie sie hier als pdf-Datei herunterladen.
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
|---|---|---|---|---|---|---|
| << < | Aktuell | > >> | ||||
| 1 | 2 | 3 | ||||
| 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 |
| 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 |
| 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 |
| 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | |