Archiv für: Mai 2007

30.05.07

Gestresst? Erfinden Sie sich doch neu!

Wenn wir mehr Erfolg und Wohlgefühl in unser Leben bringen wollen, also Stress und Panik abstreifen wollen, können wir verschiedene Wege gehen. Ein Weg ist, sich nach und nach selbst zu erneuern. Im Hintergrund spielen dabei Elemente eine wichtige Rolle, wie etwa: Aufmerksamkeit, Selbstbewusstsein, Mut, Fantasie, Vertrauen, Lebensfreude, aber auch an sich eher negative Begriffe wie Angst, Verzweiflung, Ausweglosigkeit, Trauer usw. Wie dieses Sich-Erneuern praktisch durchgeführt werden kann, will ich im Folgenden darstellen:

1. Stellen Sie sich morgens (evtl. auch abends) vor einen großen Spiegel, schauen Sie sich in aller Ruhe genau an und fragen Sie sich, was für eine Person oder Persönlichkeit Sie da wohl vor sich haben .Finden Sie eine möglichst neutrale Antwort.

2. Danach fragen Sie sich, was für eine Person Sie gerne sein möchten und wie dazu dann Ihre Ausstrahlung auf ihre Mitmenschen sein und wirken sollte.

3. Ist auch das geklärt, beginnen Sie sich von Innen heraus in die Wunsch-Person zu verwandeln. Halten Sie diese Verwandlung einfach für möglich, vertrauen Sie darauf, dass Sie intuitiv „wissen“ was zu tun ist .Vielleicht fühlen Sie, beginnend im Bereich des Solarplexus, eine angenehme Veränderung, die sich allmählich mehr und mehr auf Ihren ganzen Körper ausbreitet, bis Sie mit allen Sinnen die Veränderung wahrnehmen und unterstützen können. Und dann beginnen Sie eine Persönlichkeit auszustrahlen, die all das beinhaltet, was Sie schon immer beinhalten sollte. Nur, Sie hatten sich vermutlich nie ernsthaft Gedanken darüber gemacht. Lächeln Sie sich dabei selbst im Spiegel zu und denken sich dabei: „ Ja, das bin ich!“

4. Verfahren Sie so lange auf diese Art, bis Sie zufrieden mit sich sein können. Abrunden sollten Sie dann noch einen Satz anfügen, wie in etwa der folgende: „Ich weiß ganz sicher, dass alles, was mir heute geschieht, nur von Vorteil für mich ist!“

Zum Schluss möchte ich nochmals betonen, dass ihre Umwelt, ihre Mitmenschen, von ihrer neuen Person umso mehr überzeugt sind, je mehr Sie selber davon überzeugt sind. Und geben Sie der Umwelt genügend Zeit, sich auf die Veränderung einzustellen! Später können Sie dann an der Umwelt ablesen, wo Sie noch nachbessern müssen usw.

PS: Ich bin in manchen Textstellen bewusst ungenau geblieben, um dem Leser Spielraum für eigene Vorstellungen zu lassen.

18.05.07

Spiegel-Geschichte Nr.4

Ein guter Bekannter, nennen wir ihn einfach mal Frank, erzählte mir eine wichtige Begebenheit aus seinem Leben:
 
Als Achtzehn-Jähriger bastelte er gerne an Autos herum und entwickelte dabei soviel Geschick, dass ihn Verwandte sogar baten, ihre Autos gegen Bezahlung zu reparieren. Eines Tages sollte er die verbeulte Hecktür von einem Opel-Caravan austauschen. Um eine möglichst preiswerte Tür zu bekommen, fuhr er zum nächsten Händler für gebrauchte Autoteile. Der Händler hatte ein passendes Teil da, jedoch war es noch nicht abgebaut, sodass Frank aufgefordert wurde, sich das Teil selbst abzumontieren. Also nahm er das passende Werkzeug in die Hand und begann mit der Arbeit.
Frank hatte jedoch nicht bemerkt, dass eines der stark gefederten Halte-Eisen sich verklemmt hatte und unter größter Spannung stand. Als er die Tür ganz losgeschraubt hatte, löste sich dieses Halte-Eisen schlagartig und fuhr um Haaresbreite vor seinem Gesicht nach oben. Ganz erschrocken stand er mindestens zehn Minuten mit weichen Knien da und sagte sich immer wieder, dass er nur sehr knapp einer tödlichen Verletzung entkommen war.
 
Dieses Erlebnis und seine Interpretation des Geschehenen behielt er die nächsten 30 Jahre in Erinnerung. Das prägte auch sein Leben. Später dann begegnete er auf einem kleinen Familienfest einem Freund und dessen Verlobte. Zu diesem Zeitpunkt wusste er nicht, dass diese Verlobte sensitiv ist. Auf jeden Fall kamen sie in ein längeres Gespräch, indem er u.a. auch von diesem Erlebnis erzählte und wieder betonte, dass er damals nur knapp dem Tode entkommen sei. Darauf meinte die Verlobte nur: "Aber das sollte dir doch eigentlich nur zeigen, dass du beschützt bist." Frank war sprachlos.

17.05.07

Bewusster sprechen

Vor ein paar Tagen fragte ich eine Schwägerin telefonisch, ob sie mir ein bestimmtes Buch ausleihen könne. Sie stimmte zu und wollte mir das Buch vor ihre Wohnungstür legen, weil sie zur vereinbarten Zeit nicht da sein würde. Zum Schluss unseres Gespräches sprach ich nochmals in den Hörer: „Und vergiss nicht, mir das Buch rauszulegen!“ - Sie vergaß es.
Ursache ist die inzwischen bekannte Tatsache, dass unsere Sprach-Auffassung nur positiv Formuliertes zur Auswertung annimmt. Das bedeutet, Formulierungen wie „nicht/kein/nie“ etc. werden beim Sprachverstehen nicht beachtet. Meine vorherige Botschaft lautete für meine Schwägerin deshalb so: „Und vergiss, mir das Buch rauszulegen!“ Diesen Gefallen hat sie mir dann ja auch getan.
Inzwischen bin ich auch mal wieder durch den Stuttgarter Flughafen gegangen und hörte erstaunt folgende Durchsage: „Bitte lassen Sie Ihr Gepäck nicht unbeaufsichtigt!“ Daraufhin habe ich auf schriftlichem Wege versucht, die Geschäftsleitung über die möglichen Folgen aufzuklären, denn der Satz kommt bei den Fluggästen ja anders an, als gemeint. Leider ist diese Durchsage bis heute zu hören.
Ähnlich verhält es sich mit anderen alltäglichen Aussagen, vor allem gegenüber Kindern: „Fall nicht / Komm nicht zu spät / Und dass du mir so was nicht noch einmal machst“. Da ein Kind (oder auch ein Erwachsener) Verbote besonders im Gedächtnis behält, da sie einen stark emotionalen Hintergrund haben, werden die Verbote vom Gehirn und Unterbewusstsein sehr ernst genommen, jedoch ohne Negation.
Genau dasselbe können Sie im Buch von John Grinder und Richard Bandler "Therapie in Trance " nachlesen.

16.05.07

Hypnotischer Selbst-Test

Der folgende Text soll dem Leser einen Eindruck davon geben, dass Text nicht gleich Text ist und es sehr wohl etwas auslösen kann, wenn man diese und nicht andere Worte wählt oder gar mit hypnotischen Absichten verbindet. Durch seine Eigenartigkeit lässt der Text scheinbar Neues in uns wahrnehmen und uns dadurch vielleicht offen für die Vorstellung werden, dass unser POTENTIAL mehr ist, als wir bisher zu wissen glaubten. Hier ein "hypnotischer Versuchstext":

Während ich jetzt hier diesen Text auf dem Bildschirm lese und meine Augen der Textlinie folgen, denke ich über die Bedeutung der gesehenen Worte nach und empfinde deutlich das Echo von dem in mir, was die Worte ausdrücken. Dabei habe ich eine Zeit lang meinen Körper ganz vergessen und wie sich meine Füße anfühlen. Es kommt mir so vor, als sei ich ein Spiegel meiner selbst und meiner Umwelt zugleich. Dabei weiß ich, dass mir dieser Gedanke auch die Möglichkeit eröffnet, in diesem Augenblick, und auch jenseits meines Bewusstseins, wirklich etwas Gutes für mich selbst geschehen zu lassen, was mich dann sehr glücklich macht.

Was meinen Sie, welche Wirkung hatte der Text auf Sie?

11.05.07

Gewohnheiten verändern

Offensichtlich sind Gewohnheiten energetisch und zeitlich von großem Vorteil für uns. Nachteilig ist allerdings, dass sie nur sehr widerwillig auf Änderungsversuche reagieren, vor allem die negativen Gewohnheiten. Das hat seinen Grund darin, dass eine negative Entwicklungsspirale nach innen gerichtet ist .

Insgesamt lassen sich Gewohnheiten dann am Leichtesten verändern, wenn die neue Gewohnheit deutliche Vorteile gegenüber der alten bietet. Eine der m.E. wichtigsten Gewohnheiten ist die Art der Lebensanschauung, wie der einzelne Mensch die ihm begegnenden Ereignisse und Situationen grundsätzlich anschaut und bewertet. So trifft man Menschen, die das Leben als Last empfinden, als dauernden Kampf einstufen oder als Möglichkeit sehen, ihr "NEIN" zu Allem auszudrücken .Aber da sind auch andere, die gerne leben, die das Leben als Chance sehen sich zu verwirklichen, für andere da zu sein.

Ausgangspunkt ist die Tatsache, dass alle Lebensereignisse gute und schlechte Anteile in sich tragen, also immer positiv und negativ IN EINEM sind! Wir aber wollen nur das Schöne, Positive! Kommt dann doch erkennbar Negatives mit, bewerten wir das meist über und ziehen das Positive gleich mit in den Abgrund.
Mein Vorschlag,: Denken Sie das Ganze durch, bis es "klick" macht oder schreiben Sie sich die Vorteile auf, z.B. ab sofort positiv zu denken und zu leben und suchen Sie ab sofort pausenlos in ihrem Leben nach POSITIVEM. Dann klappt es mit Sicherheit!
 
PS: Bitte entschuldigen Sie die spontanen Handskizzen

07.05.07

Das "Tier" in mir

Mein Unterbewusstsein ist eine Wildkatze, allerdings mit einer Schulterhöhe von meiner Körpergröße.
 
Die Begegnung fand vor etwa zwei Jahren in einem Traum statt. „Leo“, wie ich ihn inzwischen nennen darf, schlich im Traum direkt neben mir her und ich bemerkte ihn erst, als er mich mehrmals versuchte abzudrängen, zumal ich mich in einem riesigen, dunklen Holzhaus auf einem Treppenabgang befand. Es erfasste mich Panik als ich „dieses Tier“ wahrnahm. Leo war aggressiv und roch laut schnaubend am alten Wäschebündel, das ich bei mir trug. Ich warf es weit vor mich hin, die nächste Treppe runter. Leo packte es mit einem Sprung und zerfetzte es total. Dann knurrte er mich zornig an – schweißgebadet und absolut geschockt wurde ich sofort wach und hatte Todesängste.

Nach diesem Erlebnis fragte ich mich, was das war, so extrem realistisch und tief beeindruckend. Bald schon wusste ich, dass dies mein Unterbewusstsein gewesen sein musste, und inzwischen sind wir dicke Freunde.

Ich habe seitdem beobachtet, dass sich ein Unterbewusstsein ganz individuell ein eigenes Aussehen verpasst – von Mensch zu Mensch verschieden. Meiner jüngeren Tochter ist es in einer Hypnosesitzung als ein riesiger Augapfel erschienen, meinem ältesten Sohn als aufrecht sitzender Fuchs mit Löwenmähne. Zwar wirken die Erscheinungen anfangs beängstigend oder gar hässlich, später jedoch sind es genau die Formen, die zum eigenen Unterbewusstsein einfach gut passen.
 
Wenn Sie selbst ein solches Erlebnis hatten oder bald umsetzen wollen, schreiben Sie mir doch von Ihren Erfahrungen! Ich würde mich sehr freuen!


Hypnose Blog

Neue Infos, die Sie nicht verpassen sollten.

Mai 2007
Mo Di Mi Do Fr Sa So
 << < Aktuell> >>
  1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31      
Buchen sie mich!

Suche

Sonstiges

Blogdienste

bloggerei.de
Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen
Add to Technorati Favorites
del.icio.us
LinkARENA - Web 2.0 Social Bookmarking Service

Other Bookmarks:
AddThis Social Bookmark Button

powered by b2evolution free blog software