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Hypnose Blog |
Sehr geehrte Leserinnen und Leser!
Ich möchte Ihnen ein farbenfrohes Silvester-Fest und ein glückliches Jahr 2008 wünschen! Und vielleicht nimmt sich der eine oder andere Leser von Ihnen neue Ziele in Angriff, sei es abnehmen, das Rauchen aufgeben, Beziehungen wieder aufleben lassen, noch einmal neu motiviert an den eigenen Beruf heran gehen, die eigene Gesundheit fördern oder gänzlich eine neue Lebenseinstellung entwickeln:
Ich wünsche Ihnen hierfür einen starken Willen und Freude an der Sache!
PS: Und denken Sie daran - am 04. Januar ist Welthypnosetag!
Unser Körpergewicht lässt sich, theoretisch, leicht regulieren durch mehr oder weniger Essen und ggf. entsprechende Bewegung. Ein alter Hut. Wozu also Tabletten, anderes Essen, Operationen etc.?
Weil das eben nur Theorie ist und in den meisten Fällen nicht funktioniert. Die Abnehmproblematik ist äusserst komplex angelegt, also prinzipiell sehr individuell. Es gilt also "nur" die für den Einzelnen richtige, gute Methode zu finden. Und das kann immer nur die Methode sein, die wie von selbst funktioniert und nicht in Kampf und Krampf ausartet! Dabei kann es durchaus für jemanden richtig sein, wenn er eine autoritäre Innenstruktur hat, das Ganze entsprechend autoritär bei und mit sich durchzuziehen. Andere sind nun mal das glatte Gegenteil, sensibel, empfindlich, unsicher und fürchten schon den Gedanken an Verzicht, ganz zu schweigen von einem richtigen Hungergefühl! Für mich ebenso verständlich. Das kann innerlich die Form eines Kampfes auf Leben und Tod annehmen. Da hilft nur weiterzusuchen, intuitiv oder von einem Berater seines Vertrauens begleitet, bis es klappt! Bis dahin: nur nicht aufgeben und sich immer wieder selber Mut machen, sagen "Ich werde es auf jeden Fall irgendwie schaffen!!!" IHRE Methode wartet schon auf Sie und all die vielen Bewunderer und Vorbildsuchenden! Ihr Durchhalten ist also sehr wichtig!! Hier ein Weg mit Suggestion:
1.Bedanken Sie sich nach innen bei ihrem Unbewussten für all das Gute, was es für Sie geleistet hat und leistet
2.Bitten Sie darum, für Ihr ( neues ) Ziel Wunschgewicht ab sofort JEDE ART von Hilfe von innen zu bekommen, auch die notwendige Gewissheit, dass es funktionieren wird, falls das Unbewusste damit einverstanden ist (wenn keine Gewissheit auftaucht, ist es unter diesen Umständen nicht einverstanden).
3. Fragen Sie sich ab sofort vor jedem Essen, ob Sie wirklich Hunger haben und, wenn ja, welche Menge Sie wirklich brauchen.
4.Sagen Sie, dass Sie gerne auch mit weniger satt sein wollen als bisher und sich jetzt darauf verlassen werden.
5.Warten Sie drei Minuten, das Unbewusste stellt sich dann in Ruhe auf das Ziel ein, und essen Sie dann gemütlich und mit Genuss.
6. Wenn Sie bald merken, dass Sie satt werden, hören Sie auf mit dem Essen und bedanken Sie sich nach innen für die gute Hilfe!
So bitte jedes Mal verfahren.
Allen Leserinnen und Lesern meines Blogs möchte ich hiermit von Herzen ein wunderschönes Weihnachtsfest wünschen! Viele besinnliche und erholsame, bewusste und unbewusste Momente, die Sie glücklich machen, und sei es nur als kleines Geschenk von Ihnen selbst an Sie selber.
Überrascht habe ich folgenden Text gelesen: 
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*Nach meiner Meinung handelt es sich hierbei um eine meist mit physikalischen Mitteln ausgelöste, hypnotisch unterstützte “Selbsterfüllende Prophezeihung“.
Die Aufforderung "werdet wie die Kinder" dürften die meisten Leser kennen, genauso die Erkenntnis "Kindermund tut Wahrheit kund".Hier wird einmal auf das Kindsein abgezielt und zum anderen damit die Wahrheit in Verbindung gebracht. Mit Google Trends hat man die Möglichkeit, angegebende Suchbegriffe nach Häufigkeit als Suchwort vergleichen zu lassen. Ich habe es gleich einmal mit dem deutschen Wort "Hypnose" (heißt dazu auch in ein paar anderen Sprachen so) und dem englischen Begriff "hypnosis" ausprobiert. Die interessanten Ergebnisse sehen so aus (blau:Hypnose; rot:hypnosis):
Wie man aus meinem letzten Blogbeitrag sehen kann, hatte Erickson ein für unsere Verhältnisse eher aussergewöhnlich großes Vertrauen in die Zuverlässigkeit des Unbewußten und der damit verbundenen Intuition. Sein Vertrauen gründete wohl auf seine praktischen Erfahrungen bei der Bewältigung lebensbedrohender Krankheiten. Wie ich es sehe, stand er mehrmals vor der Entscheidung, ob er weiter leben oder sterben wolle, eine Frage, die irgendwann auf jeden Menschen zukommt. In solchen Fällen taucht aber nicht nur die Frage des Wollens auf, sondern automatisch auch die Frage, ob wir eine gewisse Wahrscheinlichkeit zum Weiterleben annehmen können. Drängt das Leben selbst in seiner Ganzheit auf Fortsetzung, hat sich die Sache von selbst erledigt. Ist das Leben jedoch geschwächt (egal, ob die Ursache rein körperlich war oder geistig/seelisch), haben wir tatsächlich die Wahl! Die Wahl, im Zweifelsfall zu sagen, ich weiß zwar nicht wie es funktionieren könnte, aber ich will! Genau da ist die Entscheidungsfreiheit des Menschen. Und dann, wenn wir uns dafür entschieden haben, setzt ein "Wunder" ein: Alles richet sich nach unserem Willen und macht es möglich! Irgendwie. Die Empfindung eines Wunders aber beweist, dass wir in diesem Fall eine Grenze überschritten haben. Wir haben uns entschieden für ein Ziel, ohne die sonst üblichen logisch nachvollziehbaren Möglichkeiten zu haben oder zu kennen! Wir haben dann aber eine Extremsituation gemeistert und damit quasi unsere andere Hälfte in unser bewusstes Leben gelassen. Die Frage ist jedoch, ob es immer nur eine Extremsituation sein muß! Immerhin ist die Welt nicht immer logisch aufgeklärt gewesen und, das Unbewußt ist nun mal da, immer, ob uns dieser Umstand bewußt ist oder nicht. Außerdem verzichten wir freiwillig auf mindestens die Hälfte unserer Möglichkeiten! Wer sein Leben gänzlich auf Beweise baut, vergisst, dass bis heute nicht bewiesen werden kann, was Leben überhaupt ist! Wir kennen seine Wirkungen, mehr nicht. Logiker exsistieren auf einer nicht logisch beweisbaren Basis!
Die besten Gelegenheiten, um eine Selbsthypnose aufzubauen und anzuwenden, sind laut Erickson die Momente des Einschlafens oder Aufwachens bzw. Tagträumens. In diesen Übergangssituationen kann jeder beliebig und spielerisch Selbst-Erforschung betreiben. Da Trance die üblichen Grenzen aufhebt, kann hier jeder Neues und bisher Unentdecktes seiner Persönlichkeit finden.
Bei den meisten Selbsthypnose-Anleitungen wird man aufgefordert, es sich bequem zu machen und seine Aufmerksamkeit innerlich oder äußerlich zu konzentrieren etc. Nicht so Erickson: Er bestand darauf, dass man so tief in Trance gehen sollte, wie man es sich selber wünscht. Aber: „Wenn ich Leute in Selbsthypnose unterrichte, sage ich ihnen, dass ihr Unbewusstes die Zeit, den Ort und die Gelegenheit auswählen wird, die dann gewöhnlich sehr viel günstiger sind, als wenn Sie dies bewusst bestimmen würden“. Im Weiteren gibt er genauere Anleitungen: „Jedes Mal wenn man in Trance geht, muss man auf alle Möglichkeiten vorbereitet sein […] z.B. ich habe den Gedanken: Ich wäre gern den Schmerz los. Das reicht schon.“ Erickson bestand darauf, dass ganz allgemein gehaltene Anweisungen ausreichen. So sollte dem Unbewussten alles Weitere vertrauensvoll überlassen werden.
Ich habe selber gute Erfahrungen mit beiden Vorgehensweisen erlebt. Beim Erickson´schen Vorgehen hatte ich auch typische Erfolge mit Amnesie. Mit der anderen Methode konnte ich sehr genau meine eigene Trance steuern und schwankte sogar zwischen der Empfindung, ob ich wach bin oder in Trance. Hier denke ich, dass die momentan vorherrschende, persönliche Neigung den Ausschlag geben sollte, welchen Weg man wählt.
Wenn jemand seine eigenen Erfahrungen auf diesem Gebiet darstellen möchte, so können Sie einfach einen Kommentar hinterlassen. Ich freue mich!
Vor einigen Monaten besuchte ich eine Gruppe von Interessierten, die mehr über Hypnose und Trance wissen wollten. Ein Mann von ihnen meinte, er wolle „endlich mal“ Hypnose erleben. Ich bemerkte sofort, dass er in dieser Hinsicht auch große Erwartungen besaß. Da ich selber wissen wollte, welcher Art seine Erwartungen entsprachen, ließ ich ihn frei wählen. Er entschied sich für das erneute Durchleben einer früheren, ausgedehnten Reise durch Finnland und war selbst überrascht, weil er an diese Reise etliche Jahre nicht mehr gedacht hatte.
Nach kurzer Einleitung ging er augenblicklich in eine intensive Trance und stand nur noch mit mir in Rapport. Die anderen Anwesenden mochten miteinander diskutieren oder sich mit normaler Lautstärke bewegen – er durchlebte seine Reise. Selbstverständlich wirkte ich darauf hin, dass die Reise für ihn nicht nur ein Genuss sei, sondern ihm auch neue, wichtige, interessante und teilweise überraschende Erkenntnisse ermögliche. Dafür gab ich ihm einen Zeitrahmen von zehn bis fünfzehn Minuten. Aus der Trance zurück brauchte er ein paar Minuten für die Neuorientierung und gab zu, dass er gerne noch viel länger „dort“ geblieben wäre. Später berichtete er den anderen, staunenden Anwesenden, dass er die Reise von damals, vor 30 Jahren, noch einmal vollständig durchlebt hätte, allerdings noch viel intensiver als sie in Wirklichkeit war. Und er betonte, dass er nicht über alles reden wolle, weil er Manches für sich behalten wolle, aber auch Einiges erst verarbeiten müsse.
Nach seinen Beschreibungen entstand eine lebhafte Diskussion, in der die Frage auf kam, ob denn Hypnose nicht einfach nur ein Sich-Erinnern sei. Meine Meinung dazu: Erinnerungen, Erfahrungen etc. müssen sicher als Ausgangsbasis der meisten Induktionen angesehen werden (für mich auch wieder ein Beweis der hypnotischen Wirkung des Materiellen). Es gibt aber auch Erfahrungen während einer Hypnose, die völlig neu und scheinbar ohne Zusammenhang daherkommen (vgl. Gesammelte Schriften von Erickson, Bd. 1, Seite 190: „Es war das Abgehobenste, wozu ich je in der Lage war.“).
Am Montag veröffentlichte der Daily Telegraph eine kleine Zusammenstellung, die die Hauptmerkmale vom Denken mit der linken bzw. rechten Gehirnhälfte vergleicht. Daneben sieht man eine sich drehende Frauengestalt: Dreht sie sich im Uhrzeigersinn, denken Sie gerade eher mit der rechten Gehirnhälfte. Nach ein paar eigenen Versuchen drehte sich die Figur für mich mal so, dann nach Sekundenbruchteilen wieder so herum. Gleichschnell ist es möglich, vom wachbewussten in den entspannten (Trance-)Zustand zu gelangen. Je nach Person verhält es sich hierbei natürlich anders, mit welcher Methode es am besten erreicht werden kann.
Manche Tage wollen einfach nicht vorübergehen, andere bedeuten für uns Stress oder fordern von uns Hast und große Eile. Es gibt aber auch Menschen, die ihren Tag scheinbar mühelos, entspannt und sogar produktiv (würde ich es nennen) verwenden. Ein einfacher Trick gegen Hast oder Stress ist, sich den nächsten Tag einfach im Voraus zu denken. Machen Sie den Test einmal selbst (oder sogar immer wieder, wenn Sie den Erfolg für sich entdecken):
Die beste Tageszeit für unser kleines Experiment ist die Zeit vor Ihrem Einschlafen. Wenn Sie sich ins Bett legen, seien Sie sich sicher, dass Sie ab jetzt hervorragend entspannen werden. Atmen Sie ein paar Male tief aus und ein. Machen Sie es sich bequem. Denken Sie nun zunächst an all die guten Dinge, die Sie an diesem Tag erlebt haben, egal ob es ein Witz war oder eine warme Umarmung. Sagen Sie sich dabei, dass genauso schöne Momente auch morgen geschehen werden und dass Sie selbst entspannt, fröhlich und ehrgeizig sein werden. Sie können das sooft zu sich selber sagen, wie Sie wollen. Hauptsache, Sie befinden sich dabei in einem Zustand der Entspannung (also kurz vor einer Trance). Damit Ihre Suggestionen auch ihre völlige Wirkung entfalten können, suggerieren Sie sich selbst Bilder , die den morgigen Tag in hellen Farben und guten Gefühlen darstellen. Zum Beispiel sagen Sie sich, dass morgen Ihre Enkelin zu Besuch kommt und mit einem herzlich warmen Lächeln Ihnen entgegen läuft. Genießen Sie jedes Bild und machen Sie sich klar, dass der zukünftige Tag genauso wundervoll werden wird, wie Sie es jetzt schon innerlich erleben.
Viel Spaß beim Experimentieren!
"Meine Stärken sind meine Schwächen - meine Schwächen sind meine Stärken"
Im Bereich des NLP wird viel mit dem Time-Line-Konzept gearbeitet. Dem liegt die Vorstellung zu Grunde, dass Zeit eine Bewegung in nur eine Richtung vorgibt, wie eine Linie, und Geschehnisse auf dieser Linie wie Perlen einer Halskette aneinander reiht. Dass dieses Modell ein Fortschritt war, dürfte unumstritten sein, wie ja auch die praktischen Erfolge belegen. Ob dieses Modell jedoch noch zeitgemäß ist, darf bezweifelt werden.
Denkansätze eines neuen Zeitmodells gibt es nicht zuletzt auch aus den Wissenschaften, ob man da von Parallelwelten oder Zeit fressenden Löchern spricht oder über relative Zeiterscheinungen oder eine subatomare, frei gestaltbare Rohmasse, alles tendiert immer mehr zu einer „Sowohl-Als-Auch-Haltung“ und weg von unserer
bisher üblichen „Entweder-Oder_Haltung“. Würde man unsere Zeitauffassung weiterentwickeln wollen, denke ich, könnte man ebenso über andere Zeiteinteilungen nachdenken wie auch über eine Verschränkung verschiedener „Zeitströme“ ineinander. Außerdem sehe ich die Notwendigkeit, einen wirklich individuellen „Zeit-Raum“ um jedes menschliche Individuum herum annehmen zu müssen, der bewusst oder unbewusst gestaltet wird, wie die Hypnoseforschung schon lange beweisen kann. Sogar paradoxe, gleichzeitige Zeitauswirkungen sind für den Einzelnen normal möglich, wie ich inzwischen per Test mehrmals selbst feststellen konnte:
Ich „programmierte“ mich selbst darauf, in einer speziellen, zeitlich sehr angespannten und unangenehmen Situation die Empfindung haben zu wollen, dass ich, trotz aller logisch dagegensprechenden Fakten, mehr Zeit zur Verfügung haben würde und gleichzeitig das Gefühl haben sollte, dass diese unangenehme Zeit so schnell wie eine einzige Stunde vergehen sollte (real waren es fünf Stunden). - Was soll ich sagen? Es hat bestens funktioniert!
Berichten Sie mir doch von Ihren Zeiterfahrungen!
Für die Antwort möchte ich ein wenig ausholen: Zuerst muss gesagt werden, dass Zeit an sich Quantität hat (Tage, Stunden, …) und bestimmte Abschnitte eine ganz bestimmte Dauer haben. Dann gibt es noch die Qualität der Zeit. Qualität heißt, für bestimmte Handlungen muss die Zeit “richtig“ sein. So ist es beispielsweise ratsam, Beileidsbekundungen erst dann zu äußern, nachdem jemand gestorben ist und Schmerztabletten erst dann zu nehmen, wenn tatsächlich Schmerzen aufgetaucht sind. Eine andere Rolle beim Thema Zeit spielt die persönliche Wahrnehmung. 1948 veröffentlichte Lynn F. Cooper einen Artikel über die unterschiedliche Wahrnehmung des Zeitablaufs verschiedener Menschen, dem später verschiedene Arbeiten von Milton H. Erickson und seiner Frau Elisabeth folgten. Darin wird festgestellt und bewiesen, dass die Zeit durch die persönlich gebundene Wahrnehmung variabel ist. Das bedeutet, wer sich unter Zeit-Stress fühlt, braucht “nur“ die Wahrnehmung der Zeit verändern. Ganz einfach!
Ganz einfach? Mehr beim nächsten Mal.
Spätestens die Quantenphysik beweist, dass Materie überwiegend aus Nichts (Vakuum) besteht. Subatomare Teilchen erwecken durch Bewegung den Eindruck von greifbaren, festen Körpern. Durch die Annahme dieser Illusion erschafft der Mensch seit Tausenden von Jahren seine "Wirklichkeit".
Deshalb hat die materielle Wirklichkeit für die Menschen einen nahezu unvergleichlich hohen Stellenwert. Dies führt zwangsläufig dazu, dass wir von der Dringlichkeit der Welt absolut überzeugt und fasziniert, ja hypnotisiert sind. Deshalb wirkt Materie beim Menschen auch wie eine selbst erfüllende Prophezeiung: Sie beweist sich selbst durch ihr greifbares Dasein!
Dass dies "falsch" gedacht wird, können Durchschnittsmenschen, wie du und ich, im Größeren (bisher) nicht beweisen, aber im Kleinen wird dies immer wieder bewiesen! Bestes Beispiel: In den letzten Jahren entwickelt sich immer mehr wissenschaftliches Interesse am Placebo. Man weiß inzwischen sicher, dass Wirkstoff freie Tabletten, mit entsprechenden Erläuterungen verabreicht, ursprünglich unerklärlich hohe Wirkungen in spezieller Weise haben können. Der Tablettenkonsument weiß allerdings: "Ich habe ja wirklich eine Tablette runter geschluckt" und geht danach in eine innere, abwartende Position. Damit ist schon mal "Wirkung" möglich und wird auch eintreffen. Umgekehrt kann die stärkste Tablette mehr oder weniger schwach oder gar nicht wirken, wenn man den einnehmenden Menschen die Grundüberzeugung vermittelt, dass keine Tablette mehr helfen kann. Diese Hoffnungslosigkeit kann auch in jedem anderen Bereich Ursache für eine belastete Lebensführung sein, wie etwa ständige Partnerschaftsprobleme, Karrierenschwierigkeiten oder immerwährendes “Pech“ im Leben.
Es lohnt sich also, die eigene Einstellung bzw. den Glauben zum Leben zu überprüfen und ggf. zu korrigieren, ganz nach dem bekannten Muster: “Dein eigener Glaube macht dich zum Sieger und Schöpfer deines Universums (oder zum Opfer deiner eigenen Welt)!"
Mich würde interessieren, was Sie über dieses Video bzw. Thema denken.
Also schreiben Sie mir Ihren Kommentar!
Natürlich ist das Video mit einem Schmunzeln zu betrachten!
Ein Mann “lernt“ in seiner Jugend, dass Gefühle verletzlich und schutzlos machen. Also beschließt er, keine Gefühle mehr zuzulassen. Er ist ab da seinen Mitmenschen gegenüber ziemlich hart, gegenüber sich selbst konsequent unerbittlich. Er rechnet sich genau aus, wie viel er wiegen darf und hungert auch einfach so lange, bis er das gedachte Gewicht hat. Alle zwischenmenschlichen Kontakte reduziert er soweit, dass er schließlich nur noch am Arbeitsplatz mit anderen Personen zusammentrifft. Er reist einsam herum, isst stets allein und plant sein Leben bis in kleinste Detail. Er lebt streng logisch und lächelt über viele Probleme anderer Menschen, weil die bei ihm nicht vorkommen können. Zitat: „Das Unterbewusste verhält sich wie ein vierjähriges Kind. Es ist trotzig, misstrauisch, schmollt oft, lügt, versucht abzuweichen, mobilisiert alle Abwehrmechanismen, an die wir uns aus unserer eigenen Kindheit und aus unserer kollektiven Kindheits-Erfahrung erinnern. […] Andererseits ist das Unterbewusste hilflos, abhängig, leicht verwundbar, schwach, klein, und fühlt sich inadäquat. Es lebt für den Augenblick und kennt keine Zeit.“ (Link zum Buch)
Wenn ich solche Zeilen lese, liebe Leser, können Sie sich sicher vorstellen, dass ich ein wenig aufgebracht reagiere. Ich vermisse Respekt, Toleranz, Zurückhaltung und wirkliches Interesse. Vor allem, weil das Unbewusste in all seinen Funktionen noch gar nicht erfasst ist! Nach meiner langjährigen und praktischen Erfahrung besteht der Mensch nur zu einem winzigen Teil aus begrenzt und logisch strukturiertem Bewusstsein und alles andere ist Unbewusstes. Zudem erstaunt es mich immer wieder, wie abfällig Menschen über einen Teil ihrer Selbst reden. Das Unbewusste lebt ja nicht irgendwo im Dunkeln und weit von unserer Persönlichkeit entfernt, sondern es ist in uns und verflochten mit all unseren Persönlichkeitsebenen und mit unserem Bewusstsein. Daher ist hier absolute Zusammenarbeit und völliges Vertrauen angesagt! Selbstverständlich besitzt das Unbewusste auch den Aspekt eines vierjährigen Kindes, aber genauso auch Aspekte wie den eines alten Weisen (wie bei C.G.Jung die Archetypen). Wenn jedoch weiterhin diese überholte Meinung in der Praxis bestehen bleibt, so sehe ich keinen Fortschritt.
PS: Ansonsten ist das Buch sehr empfehlenswert.Â
"Hypnose ist ein Universalwerkzeug" - FALSCH: Hypnose ist der Rohstoff, aus dem Universalwerkzeug gebaut werden kann"
Vor einem Jahr hatte ich einen Teil eines Schneidezahnes verloren und musste zum Zahnarzt. Zwar hatte ich keine Angst, aber aus entsprechenden Erfahrungen wusste ich, dass ich über „empfindliche Zähne“ verfügte, weshalb schleifen, bohren und polieren für mich schon in Gedanken schmerzlich war .Andererseits mochte ich Betäubungsspritzen und deren Wirkung ebenso wenig, sodass ich diese Situation kurz entschlossen zum Selbsthypnose-Selbstversuch erklärte.
Am Abend vor dem Termin legte ich mich auf das abgedeckte Bett, sagte zu mir, dass ich nun in eine ausreichend tiefe Trance gehen wolle und bat mein Unbewusstes um Führung. Nachdem ich ein paar Mal tief ein- und ausgeatmet hatte, baute sich fast unbemerkt eine angenehme, ehr leichte Trance auf, die ich vor allem dadurch bemerkte, dass ich von meiner Umgebung immer weniger wahrnahm. Nach relativ kurzer Zeit erlebte ich einen sehr friedlichen und ruhigen Moment.
Instinktiv nutzte ich diesen Moment um meinem Unbewussten meinen Wunsch vorzutragen. Mir war dabei wichtig, dass ich sowohl Schmerzfreiheit bei der Behandlung erleben würde, als auch die Zeit überraschend schnell verstreichen sollte. Den Wunsch habe ich mehrmals wiederholt und die Trance beendet.
Am nächsten Tag beim Zahnarzt war ich keinesfalls sicher, was meine hypnotische Betäubung anging. Das Angebot einer Betäubungsspritze lehnte ich dennoch ab und versuchte, den Dingen gelassen entgegen zu sehen.
Der Zahnarzt, seinerseits verunsichert, wies mich mehrmals auf mögliche Behandlungsschmerzen hin, wohl auch, um seine Arbeit ungestört ausführen zu können. Mit Ansetzen des Bohrers verspürte ich einen Bruchteil einer Sekunde lang einen Schmerz, der sofort verschwand! Auch die restliche Behandlung verlief völlig angenehm und schmerzfrei. Der Zahnarzt war selbst verwundert und fragte mich auch des Öfteren, ob ich denn wirklich keine Schmerzen habe.
Seitdem ist es mir ein Leichtes, bei Zahnbehandlungen automatisch auf Hypnose umschalten zu können. Ich glaube, dass mein Unbewusstes die Schmerzfreiheit selber erst noch lernen musste, was sich bei der kurzen Verzögerung am Anfang der Behandlung zeigte.
Soeben bin ich auf einen Blog-Eintrag vom 07.01.2006 gestoßen, der Hypnose in Verbindung mit der Rechtssprechung setzt (Link zum Artikel). Udo Vetter vertritt hier die Meinung, dass
1. Zeugen unter Hypnose sich in einem Zustand eingeschränkter Steuerungsfähigkeit befänden,
2. der Zeuge nicht mehr in der Lage wäre zu entscheiden, ob er vor seiner Aussage unter Hypnose Gebrauch von seinem Auskunftsverweigerungsrecht oder Zeugnisverweigerungsrecht machen will,
3. Hypnose im Falle einer Zeugenvernehmung eine dubiose Methode sei,
4. womöglich die Gesundheit von Zeugen gefährdet wäre.
Zu den ersten beiden Punkten möchte ich auf meinen Artikel “Raub mit hypnotischem Trick?“ verweisen. Dort habe ich am Blogeintrag-Ende bereits auf die Tatsache hingewiesen, dass unter Hypnose eigentlich keine sozial-schädlichen Handlungen möglich sind. Demzufolge ist die Steuerungsfähigkeit des Zeugen nicht aufgehoben und teilweise sogar erheblich erweitert. Der freie Wille bleibt erhalten. Außerdem wird der Zeuge vor seiner Einwilligung zur Hypnose sicher in aller Form und absolut umfangreich über seine Pflichten und Rechte informiert worden sein.
Der dritten Behauptung setze ich entgegen, dass Hypnose nie eine dubiose Methode ist, außer sie wird dazu gemacht und missbraucht. Hypnose ist eine natürliche Möglichkeit des Menschen, die nicht verwerflich sein muss, nur weil sie so selten eingesetzt wird!
Zuletzt ist sehr weit hergeholt, dass die Gesundheit der Zeugen durch Hypnose gefährdet wäre. Wenn Hypnose sachgerecht und gekonnt eingesetzt wird (wovon ich bei der Auswahl des Hypnotiseurs durch die Polizei ausgehe), besteht keinerlei Gefährdung, z.B. drohende psychische Belastungen können dadurch umgangen werden, dass dem Zeugen suggeriert wird, er sehe die Erinnerungen besonders deutlich und aus einer neutralen Betrachterposition.
Wahrscheinlich kam Herr Udo Vetter zu diesen Behauptungen, weil er selbst wohl noch nie eine Hypnose erlebt hat, was eigentlich schade ist.
Das Leben ist inzwischen so umfangreich und damit auch oft so unübersichtlich geworden, dass wir gelegentlich die Hilfe und den Rat von Fachleuten brauchen. Bei Steuersachen gehen wir zu einem Steuerberater, bei Gesundheitsproblemen konsultieren wir einen Arzt oder Heilpraktiker. Wenn alles gut läuft, bekommen wir dort einen guten Rat, der uns wirklich weiterhilft. Solche Spezialisten bekommen auch oft den Auftrag, ihrem eigenen Rat folgend, auch für uns tätig zu werden, was üblicherweise mit einem Vertrag dokumentiert wird. Mit diesem Rat und dem Tätigwerden handeln sie an unserer Stelle und wir selber tragen die Verantwortung dafür! Wir vertrauen diesen Menschen, dass sie mit ihrem Wissen und Können das von uns gewünschte Ergebnis herbeiführen.
Auch ein Hypnotiseur ist nur ein Spezialist, den Sie um Rat fragen und um Hilfe bei der Umsetzung seines Rates (= Anleitung und Durchführung einer Hypnose) bitten können. Dem zufolge trägt letztlich die um Rat und Hilfe bittende Person auch die Verantwortung für das Ergebnis, soweit der Hypnotiseur sich an Abmachungen und an Seriosität hält. Das soll heißen, dass vor einer Hypnosesitzung alle relevanten Punkte zum Schutz von Auftraggeber und Auftragnehmer durchgesprochen werden sollten! Relevant sind in diesem Zusammenhang u.a.: Das Ziel, die Vorgehensweise sowie individuelle Wünsche oder Ablehnungen. Im Einzelfalle kann der Klient auch die Informationen für unrelevant halten und einfach sagen "mach mal ". Dann muss er sich aber im Klaren sein und (möglichst auch schriftlich) vom Hypnotiseur darauf aufmerksam gemacht worden sein, dass nicht gewünschte Erfahrungen damit auftreten können. Jedoch könnte hier der Einwand auftreten, dass all das bei Hypnose doch ganz anders ist! Dieser Einwand beruht leider auf der immer noch falschen und eher mystischen Ansicht über das Wesen der Hypnose. FÜR MICH IST HYPNOSE, ganz einfach gesagt, BEEINFLUSSUNG. Und jeder Leser wird mir zustimmen können, dass sich ALLES in unserem Leben gegenseitig beeinflusst. So kann mein Dasein oder mein Nicht-Dasein schon beeinflussen, das kleinste Wort von mir oder meine Stimmlage beim Sprechen kann in bestimmter Weise beeinflussen!
In der Chaostheorie, darüber habe ich mal einen schönen Bericht im Fernsehen gesehen, ist man durch intensive Forschung in der Wetterkunde zu dem erstaunlichen Ergebnis gekommen, dass schon der Flügelschlag eines Schmetterlings das Wetter beeinflussen und damit auch ändern kann! Deshalb ist letztlich ALLES und JEDER wichtig. Damit möchte ich sagen, dass zum einen Beeinflussung gar nicht verhindert werden kann und zum anderen, dass gerade bei Hypnose alles bestens bedacht sein will, wenn ein bestimmtes Ergebnis dabei rauskommen soll.
Außerdem zeigt der Begriff der Beeinflussung deutlicher die Spannweite von Hypnose: Sie ist von ihrer sanftesten bis zur massivsten Form hin kontinuierlich ansteigend intensiv und beginnt nicht erst mit einem schlafähnlichen Zustand oder Somnambulismus! So ist jeder auch dazu aufgefordert, falsches Denken bei Hypnose zu überwinden und zu akzeptieren, dass Hypnose trotz allem auch Sicherheit und Selbst-Kontrolle bieten kann. Bekommt der Hypnotiseur einen Auftrag, schließt das eine Mitarbeit des Auftraggebers gewöhnlich mit ein. Es handelt sich schließlich um innerkörperliche Vorgänge, zu deren Beeinflussung der Hypnotiseur Vorschläge macht, die aber nur und ausschließlich vom Klienten zugelassen (und evtl. aktiv unterstützt) zur Wirkung kommen können. Hier ist die Macht des Hypnotiseurs zu Ende und der Klient frei. Diesen Umstand muss der Klient nur wissen, sich also dessen bewusst sein. Zu diesem Wissen sollte der Hypnotiseur dem Klienten durch Erklärungen und Übungen verhelfen. So lernt der Klient darauf zu vertrauen, dass er immer die Selbstkontrolle behalten kann, ggf. sogar durch sein Unbewusstes.
Darüber und auch über das Thema Showhypnose im nächsten Text! Über Kommentare oder Fragen freue ich mich!
Wie von mir schon hier und da angedeutet, nehme ich an, dass die spontane Alltagstrance von der Natur aus guten Gründen eingerichtet wurde. Allerdings ist sie schwer zu fassen, denn sie tritt meist unvorhergesehen auf und ist oft von kürzerer, doch unterschiedlicher Dauer. Dabei können die Inhalte völlig zufällig, also beliebig sein. Lediglich das äußere Erscheinungsbild von in Alltagstrance befindlichen Menschen ähnelt sich: da verharren die Betroffenen plötzlich in irgendeiner, meist entspannten Haltung, die Augenlider bewegen sich kaum, die Augen sind in weite Ferne gerichtet, also defokussiert, die Gesichtszüge sind entspannt und glatt und die Atmung geht meist langsam und tief.
Dieser Zustand ist kein Zeichen von Schlafmangel, sondern ein Zeichen von dem Bedürfnis, wenigstens einmal einen Moment lang ganz "abschalten" zu können. Da dieses Bedürfnis zwar da ist, aber noch nicht derart dringend ist, dass es mit Nachdruck auch bewusst würde, bleibt es unerkannt und folglich unbewusst. Und, obwohl man diesen Umstand gerne ehr als Bagatelle abtun möchte, ist es unserem Unbewussten doch wichtig genug, da in Kürze Abhilfe schaffen zu wollen!
Die eigentlichen Gründe kann ich nur vermuten: Vielleicht können sich unsere Sinne nach so einer kurzen Auszeit wieder besser auf die äußeren Gegebenheiten einstellen oder irgendwelchen zu hohen oder zu niedrigen Potentialen soll dadurch die Spitze genommen werden. Es muss aber eine Art innerer Selbstschutz sein, der dann am besten funktioniert, wenn er von einem "minimal-energetischen Körperzustand", wie ich es nennen möchte, begleitet wird. Vermutlich können dann Körper, Geist und Seele besser miteinander in Beziehung und Ausgleich treten?
Wenn ich Menschen in meiner Umgebung auf dieses Thema angesprochen habe, schien ihnen dieses Geschehen nicht erwähnenswert. Meine Beobachtungen kommen jedoch zu dem Ergebnis, dass Alltagstrance viel häufiger passiert, als allgemein angenommen wird.
Nachdem von ihr keine Einwände meinerseits bemerkt wurden, bewegte sich die Mücke an ihrem Platz ein wenig hin und her, als suche sie eine geeignete Stelle für ihr Vorhaben. Dann endlich beugte sie sich mit ihrem Oberkörper nach unten und setzte zum Stich an. Instinktiv hatte ich aber genau in diesem Moment meine andere Hand in Position gebracht und den Blutsauger einfach weggeschnippt.
Das Bewusstsein ist nach allen Seiten hin begrenzt und stellt in seiner Art u.A. einen logisch-rationalen Filter dar, welcher mit einer begrenzten Geschwindigkeit und Genauigkeit arbeitet. Das Bewusstsein entsteht m.E. dadurch, dass dem ICH ein "Spiegel“ vorgehalten wird und ständig eine innere Stimme bestätigt, was gerade im Moment passiert. Letzteres ist als „Innerer Dialog“ bekannt. Nebenbei gesagt kann dieser Innere Dialog auch Informationen aller unserer Sinne transportieren. Ferner halte ich es für dynamisch und flexibel. Gleichzeitig bilden diese Vorgänge einen „Schutzwall“ gegen das Unbewusste, gewissermaßen bei ständiger Erneuerung dieser Grenze, um besser über sich selbst klar zu werden. Seine Methode der logisch-rationalen Organisation und Beurteilung stellt auch eine Form von Selbsterhaltung und Abgrenzung gegenüber dem Intuitiv-Unbegrenzten des Unbewussten dar. Der Innere Dialog ist ebenfalls dynamisch und flexibel und kann durch äußere Geschehen ersetzt werden, d.h. anderes kann an seine Stelle treten und Wirkungen auslösen. Genau dies scheint im Falle der Hypnose zu passieren. Der Umstand, dass Sympathie, Vertrauen, Freundlichkeit, ja sogar Schmeicheleien gut dabei ankommen, zeigt allerdings, weil es sich hier um Gefühls ansprechende Vorgänge handelt, dass dabei das Unbewusste anvisiert wird. Darin sehe ich einen Beweis, dass der innere Dialog vom Unbewussten bereitgestellt wird!
Gut geschriebene Bücher, etwa Romane, Reiseberichte oder auch Gedichte, können Millionenauflagen erreichen. Und dass, obwohl wir im Informationszeitalter und in einer Zeit der nie gekannten elektronischen Informationsübermittlung leben. WieMeines Erachtens haben Bücher ein paar Vorteile, die kein anderes Medium hat: Nicht umsonst sagt man: “Papier ist geduldig“ - soll heißen, man kann ein Buch z.B. bequem überall mit hinnehmen, kann es jederzeit zu lesen beginnen oder aufhören, kann Bemerkungen rein schreiben, und zwar da, wo sie hingehören, kann (ganz übel!) Seiten rausreißen, ist nicht auf Strom angewiesen, sodass heimliches Lesen verbotener Texte wirklich eher heimlich passieren kann und die Informationsaufnahme ist nicht an Sendezeiten, Sender o.ä. gebunden. Das Wichtigste aber ist, wie mir scheint, dass Bücher dazu einladen, immer wieder mal reinzuschauen, „vorbei zusehen“ wie bei einem guten Freund.
Dadurch, und nur dadurch, können sich die Inhalte entfalten und zur Wirkung kommen! Und das bedeutet, man kann sich bis in die letzten Winkel des Buches hineinbegeben, es genussvoll er-leben und durch-leben und fürs Leben bereichert das Buch eines Tages weglegen. Auf diese Art, möchte ich behaupten, wirkt kein anderes Informationsmedium, auch kein Film, denn dazu müsste man ihn anhalten und in jeder beliebigen Szene ausleben können. Aber vielleicht kommt dass ja noch durch holografische Filme (wenn das überhaupt möglich ist)?
Gute Bücher sind ganz sicher gelesene Hypnose, die einen jederzeit nach Wunsch aus dem (tristen?) Alltag in eine andere, konkret ausgestaltete Welt hineinbringt. Diese andere Welt findet im Leser statt, nicht vor dem Leser, wie beim Film und Fernsehen.
Ist es Ihnen auch schon so gegangen? Welches Buch ließ Sie eine andere Welt entdecken?
Jeder Mensch lebt in seiner Realität, also gibt es so viele Realitäten, wie es Menschen gibt. Und Menschen leben auch immer wieder in hypnotischen Welten, sodass auch hypnotische Wirklichkeiten Realität sein können - wie die Hypnose an sich beweist.
Ich bin jedes Mal überrascht, wie wertvoll doch ein Gespräch sein kann. So war ich gestern, am 11.06.07, in eben ein solches Gespräch mit meiner Tochter Anna (19) vertieft. Sie stand mir häufig bei Problemfragen und Hypnose-Sitzungen hilfreich zur Seite, so hat auch sie einen guten Wissensstand, was Hypnose und Trance angeht.
Wie am vergangenen Freitag (08.06.07) auf diepresse.com gemeldet wurde, soll am Abend zuvor eine Kioskbesitzerin von einer Frau mit Kind hypnotisiert und anschließend beraubt worden sein. Der Artikel kann hier nachgelesen werden.
Der Fall ist interessant und ziemlich ungewöhnlich:
Sicherlich wirkte die äußere Situation so harmlos, dass die Betroffene weder an Hypnose dachte, noch an einen Raubüberfall. Das Opfer ließ sich auf ein gewöhnliches Gespräch ein und bemerkte natürlich nicht die suggestiven Elemente in den Worten. Damit die hypnotische Wirkung voll zum Tragen kommen konnte, mag das Gespräch sicher länger verlaufen sein. Ob am Ende tatsächlich noch ein grüner Faden mit geheimnisvollen Knoten nötig war, oder ob das nicht bereits eine positive Halluzination war, kann ich nur vermuten.
Gerade eben stand ich noch in der Warteschlange der Poststelle, vor mir eine junge Frau mit etwa vierjähriger Tochter. Das Kind ist nach einiger Zeit unruhig und quengelig. Die Mutter ermahnt es zweimal leicht gereizt mit den Worten: „Hör auf!“
Das Kind hörte jedoch nicht mit dem Quengeln auf, daraufhin schnappt sich die Mutter entnervt ihr Kind, hebt es ganz nah an ihr Gesicht und sagt dem Kind mit drohendem Unterton: „Hör genau zu! Mama wird immer größer und stärker sein wie du! Hast du verstanden?! Mama wird immer größer und stärker sein wie du! Und jetzt ist Ruhe!“
Dann stellte die junge Frau das Kind wieder auf die Erde – wobei das Kind eine ganze Zeit lang wie gelähmt und stumm einfach nur dastand.
Hypnose und Selbsthypnose werden fast ausschließlich als einzelne Gebiete angeboten oder praktiziert. Dabei gibt es so viele Möglichkeiten, Hypnose mit anderen Gebieten nutzbringend zu verbinden! Eine dieser interessanten Verbindungen bildet meine Forschungsarbeit der HME. Ich habe ein System gefunden, mit dem es möglich ist, Massagetechnik effektiv mit Hypnose zu verflechten, sodass eine größere Heilwirkung der Massage und lang anhaltende Entspannung erzielt wird. Ich nenne es die Hypnotische Massage-Erweiterung (HME).
Bei Interesse darf ich Sie auf die Leseprobe im Specials-Bereich aufmerksam machen, unter der Kategorie "Hypnose und Massage ". Wenn Sie die gesamte Textversion gerne für sich selber zum Lesen möchten, so können Sie sie hier als pdf-Datei herunterladen.


1. Das Getränk sollte nach Möglichkeit nur stilles Wasser sein (evtl. Leitungswasser).
2. Alle „Waffen“ werden abgelegt, die das Essen stören können (Mobiltelefon, Uhr etc.) sowie alle Geräte werden abstellen, die in der Nähe sind (TV, Computer etc.).
3. Einen Wecker oder Ähnliches stellen, der bei Ende der Essenspause klingelt, oder eine Person zum Erinnern beauftragen.
4. Allmählich ausrichten auf die eigenen Körperempfindungen und nach innen die Frage stellen, welche Nahrung die geeignete für das oben genannte Ziel ist. Auch auf eine ehrliche Antwort warten.
5. Sich im Klaren sein, dass die Pause sehr wichtig ist und einem zusteht.
6. Während des Essens absolutes Schweigen.
7. Mit allen Sinnen essen.
8. Viel Zeit lassen (min. 30 Minuten) und mit positiven Gedanken begleiten („Nahrung wird mir gut tun, leicht verdaulich sein, Energie spenden“ etc.).
9. Genießen.
10. Möglichst immer zu gleichen Tageszeiten essen.
Ein Mann, etwa 50, seit vielen Jahren ungebremst auf vielen Gebieten erfolgreich, hat einen großen Garten. Und in diesem Garten stehen fünf Bäume, die eigentlich schon längst weg sein sollten, denn so ein Garten, sein Garten, sollte völlig neu und einfach zeitgemäß gestaltet sein! Die Bäume sind groß, stark und gesund und die Frau von dem Mann fragt: „Muss das denn sein? – Willst du das denn nicht von Spezialisten machen lassen?“ Der Mann will es zum Einen jetzt machen, weil er es nun eben machen will, und zum Anderen, er selbst kann das besser als irgendwelche teuren „Spezialisten“.
Da gab es mal den interessanten Witz:
(Mutter) “Ich habe meinen Sohn tausendmal gesagt, diese Frau ist nichts für dich! – Jetzt wohnt er wieder bei mir.“