11.07.10

Dementi oder "Zementi"?

Auch wenn ich selbst ehr dem Leitspruch "NO SPORTS" folge und mir dabei durchaus bewusst bin, wie unbewusst-riskant das bisweilen nach außen aussehen kann, verspüre doch ab und zu Interesse an wichtigen Sport-Großereignissen, -als mitschwitzender Zuschauer, versteht sich. So geschehen jetzt auch bei der Fussball-WM, bei der ich doch das eine oder andere Spiel angesehen habe.Weshalb ich auch noch "meinen Senf" dazugeben will? Interessant fand ich z.B. alle Äußerungen des deutschen Teams bezüglich des Spiels  gegen Spanien: demnach was ich mitbekommen habe, wurde immer wieder betont, dass man vor Spanien keine Angst oder etwa zu viel Respekt hätte. Mir kam es dann bei dem Spiel aber trotzdem ganz anders vor- für mich sah es so aus, als hätten unsere Spieler zu oft Informationen über die "gigantischen"  Fähigkeiten und Stärken der spanischen Mannschaft verkonsumiert und viel zu selten ihre eigene Besonderheit vor Augen und "im Bewusstsein" gehabt! Sicher muss man seinen Gegner gut kennen, aber noch viel wichtiger ist die intensive und häufige  Vergegenwärtigung der eigenen Stärken und Fähigkeiten vor so einem Kräftevergleich. Wenn der Focus anders gesetzt ist, sind die Chancen sicher auch anders, in diesem Falle wären sie dann besser ausgefallen, denke ich. So wurden  m.E. aus den Dementi ( wir haben keine Angst, keinen Respekt...) richtige " Zementi",- Angst und Über-Respekt wurden "einbetoniert".

09.07.10

Spiegelgeschiche 14: "The show must go on"

Frida-Maria ist 60 Jahre alt (gefühlt aber nur knapp 50) und eine echte Powerfrau. Was sie alles in ihrem Leben geleistet hat,ist schon sehr beachtlich:als Einzige aus ihrer Familie das Abitur,dann erst eine kaufmännische Lehre und schließlich ein Studium in BWL. Dabei machte sie ihren guten Abschluss in hochschwangerem Zustand und managte auch, so gut wie möglich, noch die entstehende, junge Familie und den Haushalt, um ihrem Partner für seine Karriere „den Rücken freizuhalten“. Ungefähr so, in diesem Sinne, engagierte sie sich über all die vielen, weiteren Jahre und war eigentlich immer die antreibende und erfolgverursachende Kraft.Und sie war immer gesund. Nur in den letzten zwei Jahren stimmte etwas nicht mit ihr, wie sie selber auch dem neuen Arzt sagte. Öfter kam es vor, dass sie völlig unerwartet gesundheitliche „Rückschläge“ erlebte, die jegliche Ordnung im Alltagsgeschehen in Gefahr brachten.Neben ihrem gewohnt vollen Tagesplan setzte sie deshalb ein  „ Zeichen“,wie sie sagte, indem sie zwei Mal  wöchentlich in den Fitnessclub um die Ecke ging und für die daraus entstehenden  Kontakte investierte sie gerne noch das eine oder andere „Stündchen“ zusätzlich. Aber seltsam, die Rückschläge wurden nicht weniger und manchmal überkam sie sogar eine seltsame Müdigkeit, dass sie tagsüber manchmal (für sie ein  Skandal) einfach so ins Bett hätte fallen können.Und deshalb fing sie an zu grübeln und zu grübeln und langsam wuchs in ihr der Verdacht und die Angst, dass sie wahrscheinlich etwas Ernstes haben müsste, eine schwere und schleichende Krankheit, die aber jetzt noch nicht feststellbar wäre!

Etwa in dieser Zeit erlebte sie mit, wie ihr zweiter Sohn, ein begeisterter Sportler und auf dem besten Weg nach Olympia (so hoffte er jedenfalls), eines Tages bei ihr anrief und überraschend fragte, ob er vorbeischauen dürfte. Sie spürte, das etwas passiert sein müsste und erwartete ihn etwas beunruhigt. Und dann erzählte er ihr, dass er auch diesmal die Qualifikation knapp verpasst hätte. Natürlich tröstete sie ihn ausgiebig und später sprachen sie noch über dies und das und nach einer Stunde war er wieder gegangen. Und erst am Abend kamen ihr von dieser Unterhaltung  einzelne Gesprächsfetzen wieder in den Sinn.Und ganz besonders ein Satz wiederholte sich in ihrem Denken immer wieder: der Sohn hatte von seinem Trainer die Absage mit den Worten begründet bekommen, das dieser Misserfolg nur eine Logik des Alters wäre und nichts mit seiner Motivation und seinem Einsatz zu tun hatte. Worte, die seltsamer Weise offensichtlich bei ihrem Sohn wie ein Trost gewirkt hatten, obwohl er sonst einigermaßen verwirrt auf sie wirkte.. - In dieser Nacht schlief Frida-Maria sehr unruhig und etwa gegen fünf Uhr schreckte sie plötzlich hoch und da wusste sie plötzlich: das Alter war es! Das war die Ursache für die gesundheitlichen Anfälligkeit und sie hatte es nicht erkannt oder verstanden !
Nicht verheimlicht werden soll hier, dass Frida – Maria inzwischen ziemlich darauf eingegangen ist, dass sie nicht mehr so leistungsfähig ist, wie noch zehn Jahre zuvor.Aber sie hat immer noch „Anpassungsprobleme“ und überanstrengt sich immer noch  bei passender Gelegenheit auf die eine oder andere Art-, aber sie ist „sensibilisiert“ und bemerkt deutlich früher, wenn sie auf dem „Holzweg“ ist., So sagt sie jedenfalls. Und verglichen mit Gleichaltrigen ist sie immer noch eine echte Powerfrau., die sich auch ganz gerne ab und zu von ihrem inzwischen informierten Mann ein wenig bremsen lässt.

02.07.10

Belastungen minimieren durch Ansage

Selbsterfüllende Prophezeihungen (= S. P. ) sind schon lange bekannt, werden m. E. aber immer noch viel zu wenig genutzt, obwohl sie im menschlichen Leben ganz natürlich und erstaunlich oft vorkommen. Ob man nun Befürchtungen äußert ( " Zu dem Termin werde ich wohl zu spät kommen") oder ganz erfreut einen Wunsch benennt ( " Und vielleicht schaffe ich nicht nur die Prüfung, sondern werde von den Dozenten noch sehr positiv bemerkt!?" ) - sie haben einen festen Platz in unserer Kommunikation, allerdings sind wir uns ihrer oft nicht bewusst.

Hier möchte ich die bewusstere Anwendung der S. P.s für einen besonderen Bereich empfehlen, wodurch man solche auch automatisch in seinem weiteren Leben leichter " entlarven" und zu mehr Lebensqualität kommen kann. Wenn ich aus meinen Informationen weiß, dass demnächst Belastungen auf mich zukommen und wenn ich diese Belastungen ziemlich genau beschreiben kann, dann kann ich darauf auch mit Hilfe von S. P.s versuchen einzuwirken. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um geistige, seelische oder körperliche Belastungen oder um Mischformen dieser Bereiche handelt, was gewöhnlich am Häufigsten der Fall sein wird. Die Bereiche können z. B. privater, beruflicher, sportlicher oder sonstiger Natur sein, eigentlich kann man eine S. P. immer auf gleiche Weise einsetzen ( allerdings mit entsprechendem, jeweils sachlich passendem Inhalt ): fragen Sie sich zuerst, was Sie NICHT wollen und schreiben Sie das auf ein Blatt Papier // dann schreiben Sie auf, was Sie stattdessen WIRKLICH WOLLEN // daraufhin, wenn Sie das also wissen, fügen Sie dem, was Sie wollen, noch Worte hinzu, die für Sie mindestens Zuversicht ausdrücken, z. B. "ich weiß, das so ein Ergebnis von Menschen und deshalb auch von mir bewirkt werden kann" und bilden Sie daraus ein sinnvolles, sprachliches Ganzes // formulieren Sie alles so lange, bis es für Sie " stimmt" und schreiben Sie das alles, also die stimmige Formulierung, zum Schluss auf ein Extrablatt und sprechen Sie den Text dann häufig vor sich hin ( nicht nur denken) // und spätestens, wenn Sie eine innere " Umstimmung " bemerkt haben, ist das von Ihnen gewünschte Ergebnis auch sicher.

Ob Sie dieses Vorgehen einsetzen, bevor Sie unangenehme Medikamente nehmen, eine solche Untersuchung mitmachen müssen, eine Operation durchstehen sollen oder ihre Regeneration unterstützen wollen, ob Sie in eine Gerichtsverhandlung müssen oder einen neuen Arbeitsplatz antreten, ob Sie sich im Moment völlig hilf- und wehrlos oder schwach und wertlos fühlen,- es wirkt spürbar. Nur Mut!! Achten Sie also unbedingt in diesem Zusammenhang auch immer darauf, dass Ihr Ziel ganz klar das von Ihnen gewünschte ENDERGEBNIS ist und das Sie bei diesem Ziel wirklich NUR ANGENEHME, positive GEFÜHLE haben.  

26.03.10

Innere Neu-Ausrichtung 2

"Ganz tief in mir weiß ich es schon immer: Ich bin ein Genie (!!) auf meine freundliche und besondere Weise und jetzt ist der richtige Zeitpunkt zu fragen, wann ich meine Genialität ausleben werde ?! Jetzt sofort? Morgen? Nächsten Monat? Egal, ich werde einen idealen Zeitpunkt und einen Weg finden, weil ich weiß: sobald ich das lebe, stehen mir alle Türen offen und ich werde überall willkommen sein. Das ist mein Weg."

23.12.09

Brennendes

So langsam kommt die Zeit, sich Gedanken über das neue Jahr zu machen:

Habe ich Erwartungen, Pläne oder schon feste Termine? Wie ernst nehme ich meine Gedanken in dieser Hinsicht, d.h. bewege ich mich sehr detailliert und intensiv in die zukünftigen Situationen hinein oder schaue ich nur flüchtig hin und sage dazu vielleicht: „Ach, das kommt ja doch wie es will.“ (Achtung: Suggestion)?. Oder habe ich sogar einen brennenden Wunsch für das nächste Jahr? Einen brennenden Wunsch, der mich alle Vernunft vergessen lässt, einer, den ich mir einfach so wünsche, wie ein Kind, und der mir die Freude und Kraft gibt, es mir trotz aller Gründe, die dagegen sprechen, aus voller Seele zu wünschen? Vielleicht ein Wunsch, von dem ich jetzt schon weiß, wie glücklich mich seine Erfüllung machen würde, weil ich mir das schon jetzt in allen Einzelheiten vorstellen und erfühlen kann und weil ich mir schon jetzt gestatte, dieses zukünftige Glück mit allen Sinnen und schon hier und jetzt zu empfinden und zu genießen (Achtung: Selbsthypnose).

Wenn das der Fall ist, empfehle ich Ihnen, sich noch heute mit diesem brennenden Wunsch für 2010 zu befassen. Erleben und genießen Sie dessen Erfüllung innerlich schon jetzt möglichst oft und beobachten Sie, wenn Sie wollen: mit Staunen, wie das Ihr ganzes Leben schon jetzt positiv verändert. Und versuchen Sie sich all dessen gleichzeitig möglichst bewusst zu sein. Hypnotisch handelt es sich dabei um eine imaginierte Selbsterfüllende Prophezeiung – wie Sie sicher wissen – ein wunderbares Instrument. Das ist meines Erachtens eine der vielen Möglichkeiten, die wir Menschen schon „im Paradies“ (d.h. das menschliche Potential) zur Verfügung hatten, bevor wir uns selbst von dort vertrieben hatten und das noch besiegelten, indem wir die paradiesischen Zustände später als „Unsinn“ abtaten und unser Leben im geistigen Exil durch routinierte Einseitigkeiten zementierten. Ich wünsche all meinen Blog-Leserinnen und -Lesern von Herzen brennende Wünsche, frohe Festtage, ein im obigen Sinne glückliches Neues Jahr und uns allen die (Wieder-)Entdeckung weiterer paradiesischer Fähigkeiten (Achtung: Text insgesamt eine Prozessinduktionstendenz).

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